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Was beim Marathon wirklich abläuft.

Von Marathon bis Athen soll ein gewisser Thersippos im Jahr 490 vor Christus gerannt sein, nur um zu verkünden, das griechische Heer hätte gegen die Perser gesiegt. Das wäre ein Lauf von 42,192 Kilometern in drei Stunden gewesen. Mit gesundem Menschenverstand kaum zu glauben, denn Thersippos war kein Spitzenläufer, sondern nur ein einfacher Soldat. Kein Wunder, dass er, der Geschichte zufolge, am Ziel tot zusammenbrach. Hätte Thersippos schon damals einen RFID-Chip getragen, wüsste man, was wirklich gelaufen ist.

Wird heute Marathon gelaufen, geht meistens niemand mehr ohne RFID-Transponder auf die Strecke. An Start, Ziel und Kontrollpunkten befinden sich Mess-Systeme, die genau feststellen können, wann ein Läufer vorbeikommt. Wichtig bei einer Disziplin, bei der es manchmal um Sekunden geht und die letzten Läufer mitunter erst eine halbe Stunde nach den ersten Startern loslaufen können.

Bild: Mika timing

Der Transponder heißt ChampionChip® und wird von dem Bergisch Gladbacher Unternehmen Mika timing vertrieben. Er wird am Schuh getragen, gespeichert ist eine einmalige Seriennummer, die über eine Datenbank bei Mika Timing mit den persönlichen Daten des Besitzers verknüpft ist. Die aktuellen Weltrekorde wurden natürlich auch mit einem ChampionChip® aufgestellt. Der Vorteil der Zeitmessung mit dem ChampionChip: viele Läufer können gleichzeitig, individuell und exakt gemessen werden. Sportreporter, Trainer oder die Verwandtschaft können ganz einfach, zum Beispiel per SMS, schon während des Laufs mit Daten über die Performance des Läufers versorgt werden. Und es ist für Teilnehmer einer Veranstaltung nicht mehr möglich die Strecke abzukürzen oder mit Bus und Bahn einzelne Abschnitte zurück zu legen. Denn Schummeln gilt im Sport nicht!

Mehr Infos zum Chip: http://www.mikatiming.de

Mehr Infos zur Zeitmessung beim real,- BERLIN-MARATHON 2007: http://www.scc-events.com/news/news005114.html