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Engländer haben Größe. Und immer die richtige.

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie die Briten in den Ruf gekommen sind, immer kühl und gelassen zu bleiben? Beim Anzugkauf haben sie es schon einmal viel leichter als wir, denn sie brauchen sich nie darüber zu ärgern, dass ihre Größe nicht mehr vorrätig ist.

Die britische Kaufhauskette Marks & Spencer hat 2003 ein RFID-Pilotprojekt gestartet, das seitdem ständig erweitert wird. Die Transponder befinden sich an Herrenanzügen und Damenunterwäsche, weil beides ein besonders komplexes Größensystem hat und besonders oft bestimmte Größen für die Verbraucher nicht mehr im Laden hängen. Im Frühjahr 2007 soll die Erprobung auf 120 Kaufhäuser ausgedehnt werden und dann sollen auch Jacken, Hosen und Röcke mit RFID ausgestattet werden. Mit tragbaren Lesegeräten können die Verkäufer schnell und einfach erfassen, welche Größen im Geschäft und im Lager vorhanden sind, und Nachschub ordern. So soll sich der britische Gentleman nicht mehr darüber ärgern müssen, dass der Anzug nicht in seiner Größe vorrätig ist. Die Einführung von RFID wurde mit einer großen Informationskampagne begleitet und alle Transponder sind deutlich gekennzeichnet. Die feine englische Art eben.