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Sicher geht's Ihnen richtig gut.

Was für eine Vorstellung: Man leidet unter quälenden Schmerzen, aber trotz Tabletten fühlt man sich einfach nicht besser. Kein Wunder, wenn das Medikament den lindernden Wirkstoff gar nicht enthält. Leider landen Arzneimittelfälschungen immer wieder auf dem Markt und können im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen.

Doch das kann verhindert werden.. Denn mithilfe von RFID-Chips auf Medikamentenverpackungen können Arzneimittel eindeutig identifiziert und so vor Fälschungen geschützt werden. Der Patient kann also ganz sicher sein, dass er nur den Wirkstoff einnimmt, der ihm wirklich hilft.  Unternehmen wie Aventis, GlaxoSmithKline oder Pfizer setzen die Technik deshalb zunehmend ein.
Dank RFID kann zudem die Behandlung im Krankenhaus verbessert werden. Zum Beispiel im Klinikum Saarbrücken. Dort ermöglichen Patientenarmbänder mit integrierten Chips eine optimale Betreuung. Die Ärzte und Pfleger können sich jederzeit aktuelle Patientendaten wie Diagnose, Allergien und Medikation abrufen. So werden Fehlbehandlungen vermieden. Sogar gegen die Langeweile der kleinen Patienten gibt es jetzt ein Mittel: Im St. Anna Krankenhaus in Wien wird ihnen dank RFID ein individuell zusammengestelltes Fernsehprogramm geboten. Die Einsatzmöglichkeiten von RFID im Klinikbetrieb sind vielfältig, ganz egal ob es um die Kontrolle von Blutkonserven, um die Integration von RFID-Chips ins Operationsbesteck oder bessere Behandlungsmöglichkeiten geht: Der Einsatz von RFID macht den Klinikbetrieb und damit das Leben für die Patienten sicherer.