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Tierische Verwechslung.

Waren Sie schon mal im Streichelzoo und haben versucht, Zwergkaninchen zu zählen? – Die lustigen Hoppler zeichnen sich durch eine sehr schnelle Vermehrung aus. Für die Tierpfleger kann es da ganz schön schwierig sein, den Überblick zu behalten.

Aber Hilfe naht: von speziellen RFID-Chips. Der Tierpark Hagenbeck in Hamburg kennzeichnet seine Tiere meistens gleich am Tag ihrer Geburt oder ihres Eintreffens damit. Die Transponder werden dabei direkt unter die Haut gespritzt, um Verletzungsmöglichkeiten zu vermeiden. Manchmal ist die Kennzeichnung sogar vorgeschrieben, denn es gibt viele Tiere, die sich äußerlich nicht auf den ersten Blick von ihren Artgenossen unterscheiden lassen. Zu einer Identifikationsnummer werden Informationen über Eltern, Alter und Krankheiten des Tieres gespeichert. Wichtige Daten, die bei 2000 Tieren in 210 Gehegen nicht nur die Pfleger unterstützen, sondern im Ernstfall auch ein Tierleben retten können.