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Nachts im Museum.

So ein Museumsbesuch kann ganz schön anschaulich sein. Und dafür müssen die Figuren nicht wie im bekannten Film „Nachts im Museum“ mit Ben Stiller zum Leben erwachen.

Im geologisch paleontologischen Museum der Universität Münster reicht es schon, mit einem RFID-Reader das zugehörige Etikett eines Ausstellungsstückes zu berühren. Schon erhält man viele interessante Hintergrundinformationen, die sich gezielt an den eigenen Interessen orientieren. Das dafür nötige Lesegerät nehmen die Besucher am Eingang mit und können damit festlegen, ob sie eine bestimmte Führung durchlaufen oder das Museum auf eigene Faust erkunden möchten. Wenn man Daten zu Alter, Kenntnisstand und besonderen Interessen eingibt, erhält man nur die Informationen, die einen auch wirklich interessieren. Die Darstellung erfolgt in Texten, Bildern und Videoclips und macht aus dem Besuch bei den Dinosauriern ein völlig neues Museumserlebnis.