Es gibt ja viele Dinge, die man beim Einkaufen manchmal deaktivieren möchte, z.B. den Stress an der Kassenschlange. Gute Nachrichten: Im Supermarkt der Zukunft gibt es einen De-Activator.

Im METRO Group Future Store in Rheinberg hat die Zukunft schon angefangen und dort kann man natürlich so einen De-Activator ausprobieren. Er macht RFID-Transponder dauerhaft unbrauchbar, die an gekauften Waren angebracht sind. Im Standard für aktuelle Chips ist ein sogenannter Kill-Befehl festgelegt und genau den führt das Gerät aus. Der Chip lässt sich danach weder lesen noch neu beschreiben und auch nicht mehr erkennen. Er reagiert nicht mehr, wenn er angesprochen wird.
Für die Zukunft wird man sich das Deaktivieren der Chips an den Einkäufen vielleicht noch einmal überlegen. Mit RFID könnten Verbraucher ihre Waren auch noch umtauschen, wenn der Kassenbon schon längst verschwunden ist. Oder der Chip gibt das Mindesthaltbarkeitsdatum an einen intelligenten Kühlschrank und die Garzeiten eines Lebensmittels an eine intelligente Mikrowelle weiter.
Die Future Store Initiative arbeitet indes an einem De-Activator in Form eines Tors, durch das der Einkaufswagen nur noch hindurch geschoben werden muss. Und alle Transponder sind deaktiviert, somit dauerhaft unbrauchbar, ohne dass die Ware noch einmal gesondert in die Hand genommen werden muss.


















