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Auch ohne Kleingeld groß einkaufen.

Wenn man mit einem Wink einen Kaffee bestellen kann, wie lässig wäre es dann mit einem Wink zu bezahlen? Wirkt wie Science-Fiction, ist aber schon Realität.

Visa Cards gibt es in den USA seit 2005 mit integrierten RFID-Chips und die Verbraucher machen beim Zahlen aus dem Handgelenk beste Erfahrungen. Auch bei der Datensicherheit. Damit nicht jeder abbuchen kann, kann der Transponder nur aus einer Entfernung von höchstens wenigen Zentimetern ausgelesen werden und die Karte muss richtig herum gehalten werden. Außerdem sind die Kreditkartendaten gesondert verschlüsselt.

Kleinere Beträge bis 25 $ können einfach so, ohne Unterschrift, bezahlt werden. So entfällt das lästige Kramen nach Kleingeld. Das ist besonders angenehm in abgelegenen oder unbeaufsichtigten Zahlungsumgebungen wie Parkuhren oder Automaten. Die Karte gibt es auch im Miniformat für den Schlüsselbund und soll ab Ende 2007 in Europa eingeführt werden.

Noch nicht bequem genug? Nokia hat jetzt einen Anlauf gestartet, RFID ins Handy zu integrieren und sofort eine Bezahlfunktion zusammen mit Visa realisiert. Im Handy ist ein RFID-Transponder integriert, der zur Identifizierung des Handybesitzers dient. Zum Bezahlen über das Handy wird er wie die Chips auf den Kreditkarten ausgelesen. So funktioniert das Handy als Kreditkarte. Mittels Software sollen auch noch Überweisungen und Kontoverwaltung möglich werden.